[St. Urbanus Kirche, Dorum]
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[St. Matthäus Kirche, Padingbüttel]
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Aktuelles
Die Dorumer Orgelhistorie
Disposition der Orgel in Dorum
Orgel in Padingbüttel
Disposition der Orgel in Padingbüttel
Aktuelles
Das Kreiskantorat für den Kirchenkreis Wesermünde Nord wird zur Zeit nicht von Kantor und Organist Ingo Hoesch betreut. In Fragen bezüglich des Kreiskantorats bitte an KMD Hauke Ramm in Stade aufnehmen. Alle andere Anfragen bitte an das Kirchenbüro der Kirchengemeinde Dorum bzw. das Büro der Superintendentur des Kirchenkreises Wesermünde Nord. Änderungen werden zeitnah an dieser Stelle bekannt gegeben.
 Weitere Termine im Terminkalender
2. Borkumer Chorwoche und 1. Borkumer Gospelchorprojekt 2010
Chorleitungsleitfaden: “Atemtechnik und Stimmphysiognomie” Ingo Hoesch, 2009
Orgelkinderkonzerte “Peter und der Wolf” (Prokofiev) und “Karneval der Tiere” (Saint-Saens) für Kindergärten, Schulen, Gruppen mit anschließender Orgelführung
“Das besondere Geschenk” - suchen Sie ein besonderes Geschenk – dann lesen Sie weiter unter “Geschenktipp”
Chorleiterausbildung / Orgelunterricht – siehe Ausbildung
Die Dorumer Orgelhistorie
Im Jahre 1578 wird in Dorum die erste Orgel erwähnt, über die aber leider nichts weiter bekannt ist. Schon 1606 wurde eine neue Orgel in Auftrag gegeben, die Antonius Wilde bauen sollte. Leider ist auch hier nicht bekannt, wer diese Orgel letztendlich gebaut hat und wie die Orgel disponiert war Die dritte Orgel wurde dann 1765 von Matthias Schreiber aus Glückstadt gebaut. Von dieser Orgel ist heute nur noch der Prospekt erhalten, der auf der extra für diese Orgel erbauten Empore (Westwerk) steht. Die Schreiber - Orgel scheint bis 1904 ihren Dienst getan zu haben, erst dann ist der Neubau einer Orgel im historischen Prospekt von M. Schreiber überliefert. Dieser Neubau wurde von der Orgelbaufirma Furtwängler und Hammer ausgeführt und stand bis 1964 in Dienst.
1964 wurde dann die Orgelbaufirma Hillebrand beauftragt eine neue Orgel in den historischen Prospekt hineinzubauen. Dieses geschah in drei Bauabschnitten bis 1984. Diese Orgel verfügte über 21 klingende Stimmen auf 2 Manualen und Pedal. 2004 wurde die Orgel auf Betreiben des Kreiskantors Ingo Hoesch überarbeitet (klanglich und technisch). Bei dieser Arbeit wurde die Quintade 16´Fuß des Hauptwerkes umgebaut zu einem Gedackt 16´Fuß. Die Mixtur im Hauptwerk, die bis dato 4-6fach war, wurde durchgehend auf 4fach reduziert. Die Sesquialtera im Hauptwerk wurde geopfert, dafür aber eine Rohrflöte 8´ Fuß und eine Flöte 4´ Fuß neu eingebaut.
Die wichtigste Neuerung neben der Veränderung der Disposition auf nun 22 klingende Stimmen ist die Neuintonation auf „Bach nach Kellner“.
Johann Sebastian Bach hat für sein „Wohltemperiertes Klavier“ eine Stimmung von Werkmeister modifiziert, in der sechs Quinten rein gestimmt und sechs Qiunten nicht ganz rein gestimmt wurden. Damit erhielt Bach eine „wohltemperierte Stimmung“ (nicht zu verwechseln mit unserer heutigen „gleichstufig temperierten Stimmung“), die in keiner Tonart zu „schlecht“ geklungen hat, aber jeder Tonart ihren eigenen Charakter gab. Dieses Temperierungsmodell wurde 1975 von Herbert Anton Kellner wieder entdeckt und als Klangkonzept der neobarock disponierten, sich im historisch - barocken Prospekt zeigenden Dorumer Orgel zugrunde gelegt.
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Disposition der Orgel in Dorum
HW
Gedackt 16´
Principal 8´
Rohrflöte 8´
Oktav 4´
Flöte 4´
Oktav 2´
Quinte 2 2/3´
Mixtur 4f

Trompete 8´
BW


Gedackt 8´
Principal 4´
Spitzflöte 4´
Waldflöte 2´
Siffloit 1 1/3`
Scharff 3f

Krummhorn 8´
Pedal
Subbaß 16´
Oktav 8´

Oktav 4´



Mixtur
Posaune 16´
Trompete 8´
Koppeln: I/II; I-Ped / II-Ped
Stimmung: Bach – Kellner
Überarbeitet: Juni – November 2004
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Orgel in Padingbüttel
Über das Instrument und die Historie der Orgel in Padingbüttel ist leider fast gar nichts überliefert, da ein Archivbrand viele Akten vernichtet hat. Daher ist das meiste Vermutung und zur Zeit nicht mit Fakten zu untermauern.

Viele Details der Padingbütteler Orgel deuten darauf hin, dass sie im 17. bzw. frühem 18. Jahrhundert erbaut sein worden muss - also, aus der Zeit um Arp – Schnittger stammt, ohne dass der Erbauer überliefert ist. Einige Pfeiffen deuten auf ein Alter von rund 300 Jahren hin. Die Pfeiffen des Hauptwerkes waren ursprünglich klingende Pfeiffen, die aber heute stillgelegt sind. Da aber die Zuleitungsschläuche für die Luftzufuhr und die entsprechenden Laden noch vorhanden sind, ist eine Reaktivierung möglich. Auch ein vakanter Registerzug am Spieltisch ist vorhanden. Die Orgel ist einmanualig mit angehängtem Pedal (d.h.: das Pedal verfügt über kein eigenes klingendes Register). Das Orgelwerk ist das Rückpositiv, das Hauptwerk ist zur Zeit nur Zierde und Schmuck. Auch diese Orgel ist nicht gleichstufig temperiert gestimmt, wenn auch dieses Klangkonzept heute nicht so klar ist, wie in der Dorumer Orgel.

Eine orgelbauliche Maßnahme (Restaurierung mit evtl. Reaktivierung der Prospektpfeiffen bzw. dem Einbau eines 16´Fusses für das Pedal) ist in der Zukunft angedacht, aber noch nicht in der Planung.
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Disposition der Orgel in Padingbüttel
Gedackt 8´
Principal 4´
Flöte 4´
Oktave 2´
Quinte 1 1/3´

Prospektpfeiffen Hauptwerk zur Zeit stillgelegt (nicht klingend)
Ein vakanter Registerzug
Pedal angehängt (P / RP)

Die Orgel stammt wahrscheinlich aus der Zeit um Arp Schnittger (17. Jahrhundert)
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